Herbst im Agrarland

Eröffnungstag Agrarpolitik 29.01.2018

Wintertagung

Evolution oder Revolution – unter diesem Motto startet die Auftaktveranstaltung der Wintertagung 2018. Denn die nächste Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik steht an. Was soll bleiben? Was soll kommen? Was soll sich ändern? Welche Entwicklungen zeichnen sich schon ab und wie können wir (noch) Zeichen für die richtigen Entwicklungen setzen? In Vorträgen und Diskussion werden sich die österreichische Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, der bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, die Obfrau von BIO AUSTRIA sowie der Präsident des Österreichischen Bauernbundes diesem Thema stellen – und auch Ihren spannenden Fragen!

Doch Veränderungen und Wandel erfassen nicht nur Agrarpolitik, sondern auch Agrarmärkte und -handel. Ganz im Sinne des Generalthemas „Von Milchseen zur Butterknappheit. Was kommt als Nächstes?“ werden im Anschluss spannende Einblicke in die Entwicklungen der globalen (Agrar-)Märkte geboten. Wie entwickeln sich dabei die heimischen Märkte? Worin liegt das Potenzial der österreichischen Landwirtschaft? Und wie kann die Versorgung unter allen Umständen sichergestellt werden? Namhafte ReferentInnen und DiskutantInnen werden auch in diesem Block für fachliche Inputs und hochaktuelle Diskussionen sorgen.

Zeichen richtig erkennen. Richtige Antworten geben. Seit nunmehr 65 Jahren widmet sich der Eröffnungstag Agrarpolitik aktuellen Themen rund um Land- und Forstwirtschaft – analysiert, kritisiert und gestaltet. Für eine erfolgreiche Zukunft der österreichischen Agrarbranche. Wir freuen uns, dass Sie dabei sind!

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Anmeldung

Tagungsleitung & Moderation
Martina Salomon, Stellvertretende Chefredakteurin der Tageszeitung KURIER, Wien
Ludger Schulze Pals, Chefredakteur von top agrar, Münster, Deutschland

09:00 Gedankenaustausch bei Kaffee und Kuchen

10:00 Eröffnung der 65. Wintertagung: Von Milchseen zur Butterknappheit. Was kommt als Nächstes?“
Stephan Pernkopf, Präsident des Ökosozialen Forums Österreich, Wien

Block I: Evolution oder Revolution – was braucht die neue Gemeinsame Agrarpolitik?

10:15 Ökosozial in die neue Gemeinsame Agrarpolitik
Elisabeth Köstinger, Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Wien

10:45 Agrarpolitik gemeinsam über Grenzen hinweg gestalten
Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, München

11:15 Podiums- und Publikumsdiskussion: Was braucht die neue Gemeinsame Agrarpolitik?
Helmut Brunner
Elisabeth Köstinger
Gertraud GrabmannObfrau von BIO AUSTRIA, Wien
G
eorg StrasserPräsident des Österreichischen Bauernbundes, Wien

12:00 Kaffeepause

Block II: Von Milchseen zur Butterknappheit. Was kommt als Nächstes?

12:25 Entwicklungen auf den Weltmärkten und Auswirkungen für die Bauern
Martin BanseLeiter des Instituts für Marktanalysem, Johann Heinrich von Thünen-Institut, Braunschweig

13:05 Podiums- und Publikumsdiskussion:Wie können wir die Versorgung von morgen sicherstellen?
Martin Banse
Marcel Haraszti, Bereichsvorstand Österreich der REWE International AG, Wr. Neudorf
Hermann Schultes, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, Wien
Elisabeth Kern, Sprecherin der land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, Bundesschülervertretung, Wien
Stefan Lindner, Obmann der Tirol Milch eGen, Wörgl, und Obmann der Zentralen Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Rinderzüchter, Wien

14:00 Ende und gemeinsames Mittagessen

Hier können Sie das Tagungsprogramm für den Eröffnungstag Agrarpolitik downloaden.

2018 Tagesflyer WT Agrarpolitik

Tagungsgebühren (alle Preise inkl. 20% MwSt.)
Tageskarte inkl. Mittagessen: Euro 50,–
Ermäßigte Tageskarte: Euro 25,– (mit Ausweis für StudentInnen, Landjugend, SchülerInnen)

Anreise:
Austria Center Vienna
Bruno-Kreisky-Platz 1
1220 Wien

Bitte benutzen Sie für die Anreise öffentliche Verkehrsmittel.

Helmut Brunner

© StMELF

Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, München, Deutschland

Die anstehenden Veränderungsprozesse, die notwendig sind, um eine stabile prosperierende Entwicklung in Land- und Forstwirtschaft abzusichern und den ländlichen Raum gut für die Zukunft aufzustellen, lassen sich gemeinsam besser steuern – vor allem da Österreich und Bayern vergleichbare Strukturen haben und vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Hier verspreche ich mir von der Wintertagung weitere wichtige Impulse.

Georg Strasser

© Österreichischer Bauernbund

Abg.z.NR DI Georg Strasser, Präsident Österreichischer Bauernbund

„Wir liefern das, was Österreich täglich braucht“ – die österreichischen Bäuerinnen und Bauern.

Martin Banse

© Thünen-Institut

Direktor und Professor Dr. Martin Banse, Leiter des Thünen-Institut für Marktanalyse, Braunschweig, Deutschland

Auf meinem Beitrag zur Wintertagung werde ich mich mit den Entwicklungen auf den Weltmärkten für Agrarprodukte und Nahrungsmittel befassen. Dabei werde ich auf die mittel- und langfristigen Herausforderungen eingehen und die Auswirkungen für die europäische Landwirtschaft darlegen.

Gertraud Grabmann

© BIO AUSTRIA/Fuchs

Gertraud Grabmann, Obfrau BIO AUSTRIA – Verband der Biobäuerinnen und Biobauern Österreichs

„Mit der Neuausrichtung der gemeinsamen Agrarpolitik haben wir die Möglichkeit, die Landwirtschaft nachhaltig zukunftsfähig zu gestalten. Dazu braucht es jetzt Mut zu Veränderungen und die Bereitschaft, neue Wege einzuschlagen.

Marcel Haraszti

© REWE Group

Marcel Haraszti, Bereichsvorstand REWE International AG

Elisabeth Kern

© Johanna Baumgartner

Elisabeth Kern, Sprecherin der land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten und Sprecherin der Zentrallehranstalten Österreich

Die in den letzten Jahren geschaffenen Fördermaßnahmen und Beihilfen für Jungübernehmer, zeigen sich sehr wirksam. Damit der Arbeitsplatz „Landwirtschaft“ aber auch längerfristig mit den vielen Möglichkeiten, die den jungen Leuten heutzutage offen stehen, konkurrieren kann, müssen wir weg vom Ausgleichen, hin zum Anreizen. Meine Vision: Junge, professionell ausgebildete Unternehmer die keine Wohltäter sein müssen, sondern jede ihrer Arbeitsstunden entlohnen und in der Öffentlichkeit stolz von ihrem Beruf erzählen können.

Stefan Lindner

© ZAR/Lukas Kalcher

Stefan Lindner, Obmann der Zentralen Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter, Obmann Tirol Milch eGen, praktizierender Landwirt am Schörgererhof in Oberndorf, Tirol

Für die Zukunft ist es wichtig, dass die Rinderzucht in bäuerlicher Hand bleibt. Dafür setzt sich die Interessenvertretung der über 22.000 heimischen Züchter mit allem Engagement ein. Nur durch aktive Forschungstätigkeit, unter Federführung der ZAR, kann der Erhalt und die Wettbewerbsfähigkeit der bäuerlichen Familienbetriebe gesichert werden.

Hermann Schultes

© LK NÖ/Haiden

Präsident Ök.-Rat Ing. Hermann SCHULTES
Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich

„Hunger, Produktionsquoten und Marktordnung sind Vergangenheit. Versorgungssicherung gilt als selbstverständlich. Die Herausforderung der Zukunft ist die Bedürfnisbefriedigung und dann die Bedürfnislenkung unserer Kunden.