Boden wird maschinell bearbeitet

3. Boden-Kinotag

Veranstaltung
Anmeldung

Beginn: 5. Dezember 2017, 19.00 Uhr (Einlass. 18:30 Uhr)
Ort: Stadtkino im Künstlerhaus, Akademiestraße 13, 1010 Wien

Was Boden mit mir zu tun hat

Sowohl land- als auch forstwirtschaftlicher Boden ist eine endliche Ressource. Trotzdem gehen wir mit ihm um als ob es kein Morgen gäbe. Der tägliche „Bodenverbrauch“ in Österreich liegt derzeit laut Umweltbundesamt noch immer bei 15 Hektar. Grund genug, um am Internationalen Tag des Bodens in prominenter Runde auf seine Bedeutung und Funktionen hinzuweisen. Boden wird in all seinen Facetten, von seiner Speicherfähigkeit bis hin zur landwirtschaftlichen Bedeutung in zentraler Wiener Lage für alle zum Thema gemacht.

Programm

Präsentation des Films 1ha 43a. Ein Film-Essay von Monika Pirch; 52 Minuten

Die Regisseurin Monika Pirch nähert sich mit 1ha 43a dem Thema Boden mit einer respektvollen Einstellung und dem Ziel, all seine Funktionen und Bedeutungen zu erkunden. Wir folgen ihrem persönlichen Weg hin zu einer engen Beziehung zu ihrem Erbe, zu Grund und Boden. 1ha 43a nimmt sich aller mit dem Thema verbundenen Aspekte an: Geschichte, Traditionen, Landarbeit, Ökologie und Biodiversität, Wirtschaft, Recht und Vorschriften. Letztendlich zeigt uns der Film, dass Boden eine knappe, nicht erneuerbare Ressource ist, deren eigentlicher Wert weit über finanzielle Faktoren hinausgeht.“ (Jurybegründung INFF 2015; http://www.1ha-43a.de)

Sneak Preview Unseen Science III | Land schafft Kunst. Ein Kurzfilm von Doris Kittler; zehn Minuten

Mit einem weiteren Missverständnis wollen wir aufräumen. Und zwar, dass Landschaftsmalerei fad sei. Als eine Art historische Infografik gibt sie Auskunft über Vergangenes. Was sagt uns das heute? Was hat Boden überhaupt mit Kunst zu tun? Aus ihm wächst der Baum, der später als Bildfläche für die Landschaftsmalerei ab 1500 zum Beispiel von Hieronymus Bosch verwendet wird. In diesem Filmessay loten Experten und Expertinnen der Forstwirtschaft und Kunstgeschichte (Bundesforschungszentrum für Wald und Gemäldegalerie der Akademie der Bildenden Künste) aus, wie sie den Wald sehen, der, seit es Malunterlagen gibt, als bedeutender Existenzort der Menschheitsgeschichte dokumentiert ist. Die Premiere des Films in voller Länge findet am 22.01.2018 im Theatermuseum (Wien 1) statt. Details siehe http://bfw.ac.at

Nach den Filmen findet ein moderierter Science-Talk zum Thema statt.

Anmeldung erforderlich.

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