Mädchen mit Globus

Mehr Lebensqualität für alle. Heute und morgen. Das ist das Ziel der Ökosozialen Marktwirtschaft. Die Idee gibt es schon seit über 25 Jahren und sie ist heute aktueller und wichtiger denn je.

Ökosoziale Marktwirtschaft bedeutet, ein Gleichgewicht zwischen Umwelt, sozialen Anliegen und der Wirtschaft herzustellen. Von dieser Balance sind wir heute weit entfernt. Und das obwohl Österreich zu den reichsten Ländern der Erde zählt. Wir leben nämlich auf Kosten der nächsten Generationen oder anders gesagt: Wir zahlen mit der Kreditkarte unserer Kinder und Enkel. Egal, ob wir uns die Finanzkrise mit ihren wirtschaftlichen und sozialen Folgen anschauen oder den Klimawandel – unsere Lebensweise ist nicht enkeltauglich.

Die Marktwirtschaft kann viel, aber nicht alles. Sie kann und soll die Wertschöpfungsfähigkeit der Wirtschaft verbessern und innovatives UnternehmerInnentum fördern. Der Markt braucht aber klare Regeln und Haftungsmechanismen.

Ökosozial Wirtschaften heißt Wirtschaften mit Verantwortung. Konkret geht es darum, fossile Energie durch erneuerbare Energien zu ersetzen, das UnternehmerInnentum zu stärken, das Steuersystem leistungs- und umweltfreundlicher zu gestalten, faire Rahmenbedingungen für internationale Investments einzurichten, den öffentlichen Verkehr auszubauen, Forschungsaktivitäten zu fördern und vieles mehr. Das einzige Kriterium und Maßstab jeder Entscheidung ist die Enkeltauglichkeit.

Die Ökosoziale Marktwirtschaft baut auf drei Säulen auf:
• einer leistungsfähigen Marktwirtschaft,
• der sozialen Gerechtigkeit und
• der ökologischen Verantwortung.

Der soziale Ausgleich ist die Voraussetzung für gesellschaftlichen Konsens, die ökologische Nachhaltigkeit für das Überleben der Zivilisation schlechthin.