Regional statt Global? – Bgm. Josef Ober berichtet wie Inwertsetzung funktionieren kann!

Nachlese

„Der ländliche Raum muss in Wert gesetzt werden, um ihm eine lebensfähige Zukunft zu garantieren!“ Kernbotschaft der Politik der Inwertsetzung von Bgm. Josef Ober

Fr., 23.02.2018

„Unsere Zivilisation ist in Wahrheit eine Zuvielisation.“ sagt Bgm. Josef Ober, Obmann des Steirischen Vulkanlands, zu Beginn seines Vortrages über die Entstehung und Hintergrundgedanken rund um seine In-Wertsetzungs-Initiative.Wir haben heute so viel, wie keine Generation vor uns, dennoch gönnt uns dieser Zustand trotz bester Lebensausstattung kaum Zufriedenheit. Wir müssen lernen, dass das Haben allein nicht Sinn und Wert ersetzt. Erst die Beziehungsfähigkeit und Deutungsfähigkeit bildet den Wert. Das heißt: Es fehlt nicht an Menge, sondern an Tiefe, Sinn und Wert. Auch viele Staaten und Regionen leben in einem visionslosen Zustand!

Der billige oberflächliche Überkonsum hat ein großes menschliches Wissen verdrängt – das Wissen, dass wir die Bedeutung und den Wert für uns, unser Tun und unseren Lebensraum selbst bestimmen können. Wir und niemand anderer bestimmen über unsere Bedeutung. Wir bestimmen mit unserer Beziehung zu uns und zu allem, was uns umgibt und was wir tun. über die Bedeutung und den Wert.

Wenn wir wieder lernen, zu Sichtbarem und Unsichtbarem eine stärkere Beziehung aufzubauen, gewinnen wir an Lebensqualität. Es liegt an Ihnen, Ihr Leben und Ihren Lebensraum wert(e)voll und bedeutungsvoll zu machen.“ so Ober.

In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Bgm. Josef Ober, Bgm. Martin Gruber, Vizepräsident des Kärntner Gemeindebunds, Ingrid Bachler, Initiatorin des Marktplatz Mittelkärnten, und Mag. Dr. Markus Bliem, Leiter der strategischen Landesentwicklung Kärnten waren sich die Diskutanten einig, dass Kärnten eine Vielzahl an Werte zu bieten hat, welche neuinterpretiert und inszeniert werden müssen und teilweise auch schon werden. Auch ist ihnen klar, dass eine Vision für Kärnten nicht am Rießbrett entstehen kann, sondern unter Einbindung der gesamten Gesellschaft.

Zum Ausklang gab es Kärntner Weine und Käsespezialitäten der Kärntner Milch, bei denen fleißig weiterdiskutiert und über mögliche Visionen für Kärnten gesprochen wurde.

Weitere Informationen zum Steirischen Vulkanland: http://www.vulkanland.at/


Rückfragehinweis:
DI Thomas Weber, Geschäftsführer Ökosoziales Forum Kärnten (kaernten@oekosozial.at; 0664/5178246)

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