Die Ökosozialen Gemeindekompasse bieten Verantwortlichen in den Gemeinden und Interessierten einen Leitfaden für ökosoziales Handeln auf Gemeindeebene.

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Zukunft klimafit machen!

Zunehmende Hitze und Trockenheit im Sommer, immer wärmere Winter, Wetterextreme wie Starkniederschlag und Hagel: Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschen und das Leben in den österreichischen Gemeinden und Regionen sind bereits heute spürbar.

Die Werkzeuge, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, wie auch Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare dabei in Händen halten, sind so vielfältig wie die Herausforderungen, die sich unseren Gemeinden stellen. Doch wir müssen das Rad nicht immer neu erfinden. Denn ähnliche Probleme verlangen oft nach ähnlichen Lösungen. Viele Projekte und Initiativen anderer Gemeinden bieten sich daher zum Nachmachen an. Der Ökosoziale Klimakompass stellt zehn vielfältige und erfolgreiche Beispiele aus Österreichs Regionen vor.

Weitere Informationen zum Klimakompass

Aus Grau mach Grün

Jede Gemeinde braucht intakte Ökosysteme. Doch in den letzten 50 Jahren wurden Ökosysteme stärker geschädigt als zuvor. Der Ökosoziale Biodiversitätskompass soll den Blick auf die vielen wertvollen Ökosystemdienstleistungen und Vorteile der Grünen Infrastruktur lenken.

Jede einzelne Gemeinde – ob groß oder klein, ländlich oder städtisch – hat es in der Hand hat, unsere Welt grüner, bunter, vielfältiger und lebenswerter zu machen. Und das ohne viel Aufwand. Wie das gelingt und was das bringt, zeigt der Kompass anhand konkreter Beispiele aus Österreichs Gemeinden.

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Boden erhalten – Boden schützen

Täglich werden in Österreich 16 Hektar verbraucht. Vor allem Gemeinden stehen vor großen Herausforderungen in diesem Bereich. Zuzug und wachsenden Anforderungen in Sachen Infrastruktur steigern den Bedarf an Flächen im Ortsgebiet. Mit kluger Planung ist qualitativer und quantitativer Bodenschutz möglich und gleichzeitig lassen sich attraktive Strukturen im ländlichen Raum sicherstellen.

Der Ökosozialen Bodenkompass bietet einen Leitfaden für BürgermeisterInnen, GemeinderätInnen und Informationen für Interessierte, wie Bodenschutz und nachhaltiges Flächenmanagement umgesetzt werden kann. 

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Nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum

Mobilität ist ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität der Menschen im ländlichen Raum. Dabei besteht die Herausforderung, mit der Ressource Boden sorgsam umzugehen und möglichst wenig Flächen durch Verkehrsinfrastruktur zu versiegeln. Nachhaltige Mobilitätsentwicklung in der Region bedingt eine an den Standort angepasste Planung,die Bedürfnisse aller VerkehrsteilnehmerInnen, von den AutofahrerInnen über die NutzerInnen öffentlicher Verkehrsmittel bis hin zu RadfahrerInnen und FußgängerInnen aller Altersgruppen berücksichtigt. Der Ökosoziale Mobilitätskompass zeigt, was Gemeinden für eine nachhaltige Mobilität tun können. 

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Nachhaltige Gemeinde- und Regionalpolitik

Mehr als zwei Drittel der österreichischen Bevölkerung lebt im ländlichen Raum. Verglichen mit dem europäischen Durchschnitt von 21 Prozent ist dieser Wert besonders hoch. Der ländliche Raum hat in Österreich daher eine überdurchschnittlich wichtige Bedeutung. Umso wichtiger, dass hier die Basis für eure enkeltaugliche Entwicklung gelegt wird.

Was kann eine Gemeinde tun kann, um die Lebensqualität am Land nachhaltig zu verbessern, zeigt der Ökosoziale Gemeindekompass. Hier finden Verantwortliche einen Kompass für eine nachhaltige Gestaltung ihrer Gemeinde. 

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