Kürbisse und Ringelblumen folgen auf Erdäpfel

Allgemein

[/caption]Die Fortsetzung der Erdäpfelpyramide – 120 Pyramiden werden mit Kürbis und Ringelblumen bepflanzt

„Nachhaltig denken und handeln ist ein Grundprinzip des Ökosozialen Forums Salzburg und deshalb
haben wir uns eine Nachnutzung für die über 300 Erdäpfel-Pyramiden überlegt“, berichtet der
Präsident des Ökosozialen Forums Salzburg, Rupert Quehenberger. „Nachdem in der Fruchtfolge
Erdäpfel nach Erdäpfel nicht funktioniert, haben wir alle Teilnehmer darüber informiert welche
Alternativen es gäbe“. Gemeinsam mit den Salzburger Gärtnern und Gemüsebauern konnten wir
allen Schulen, Senioren- und Kinderbetreuungseinrichtungen Kürbis- und Ringelblumensamen
anbieten. „Mein Dank gilt jedoch ganz besonders allen Lehrerinnen und Lehrern sowie den
Betreuungspersonen, die immer wieder aufgeschlossen unsere Ideen aufgreifen und mitmachen.
Kinder, die erlebt haben, wieviel Arbeit und Geduld es braucht, bis man die Früchte ernten kann,
werden auch mit viel mehr Wertschätzung Lebensmittel kaufen. Und vielleicht wird auch, der oder
die eine oder andere, Freude am „Garteln“ gewinnen“, freut sich Rupert Quehenberger über die
gelungene Aktion.
„Wer nicht weiß, wo das Essen herkommt, schätzt auch den Wert regionaler, heimischer
Lebensmittel weniger. Deshalb freue ich mich, dass die hunderten im Vorjahr errichteten Erdäpfel-
Pyramiden in Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen weiterhin nachhaltig genutzt werden.
Dieses Projekt schafft für Kinder und Erwachsene die Möglichkeit mit all ihren Sinnen zu erleben wo
alltäglich verwendete Lebensmittel herkommen und was alles dazu gehört bis sie als köstliche
Mahlzeit auf den Teller kommen. Ich bin überzeugt, dass Regionalität und Nachhaltigkeit auf diese
Weise für eine Vielzahl von vor allem Kindern eine größere Bedeutung bekommt und sie den Wert
von Lebensmitteln noch mehr zu schätzen lernen.“, sagt Landesrat Josef Schwaiger zu dieser Aktion.
„Ein Erlebnis mit allen Sinnen konnten wir den Kindern im vergangenen Jahr mit der
Erdäpfelpyramide vermitteln. Wir Bäuerinnen und Bauern müssen immer daran denken, wie wir
unsere Felder nachhaltig und im Kreislauf bewirtschaften. Das wollen wir, den Kindern und allen
anderen, die mitgemacht haben, im heurigen Jahr vermitteln“, freut sich Landesbäuerin Elisabeth
Hölzl über die diesjährige Aktion.
Viele haben die Kürbispflanzerl bereits am Fensterbrett vorgezogen und somit einen Startvorteil.
Aber es gibt noch Samen bei uns im Büro – wer es noch versuchen möchte. Einen größeren Erfolg
erzielt man aber vermutlich, wenn man jetzt fertige Pflanzerl bei den Salzburger Gärtnern und
Gemüsebauern erwirbt.


Vl. Landesbäuerin Elisabeth Hölzl, Präsident des ÖSFO Rupert Quehenberger, Katharina Seywald, Ortsbäuerin von Hallein; Landesrat Josef Schwaiger, die Werklehrerin Rosina Oberweger VS Hallein-Stadt, die mit ihren Kindern die Pyramide gebaut hat. Geschäftsführer Ing. Josef Bachleitner, ÖSFO Salzburg und Pauline Trausnitz, die GF der Salzburger Gärtner und Gemüsebauern, die die Kürbissamen gesponsert hat mit den Schülerinnen und Schülern aus der Volksschule Hallein-Stadt: Michael und Markus sowie Selina und Aysenur.